Von Traumpatienten und Traumapatienten
(ML) Airway, Breathing, Circulation, Disability, Exposure - ein Schema, das eine systematische Diagnose von Notfallpatienten erlaubt, war nur eine der Neuerungen, die bei der jährlichen Fortbildung der Sanitäter und Sanitätshelfer auf der Tagesordnung standen.
Das "Unfallopfer" wird in dieser Übung auf der Trage fixiert.
Standardmäßig wird in Zukunft auch die einfache Pulsoximetrie zur Diagnostik gehören. Ein neues System macht nun außerdem die Kopf-Fixierung auch auf Combi-Carriern möglich. Das entsprechende System wurde vorgestellt und ausführlich erprobt. Am Nachmittag hatten die Teilnehmer dann die Gelegenheit, auch die übrigen theoretischen Grundlagen ausführlich zu üben.
Sanitätsausbilder Matthias Wessel stellte schließlich das Pilotprojekt zur Atemwegssicherung mittels Larynxtubus durch nicht-ärztliches Personal vor. Dieser soll eine im Gegensatz zum Guedeltubus, der bisher verwendet wird, sicherere Beatmung möglich machen und ist eine Alternative zur weiterhin allein ärztlichen Maßnahme der endotrachealen Intubation.
Wie immer hoffen unsere Helfer selbstverständlich auf möglichst wenige schwer verletzte Patienten. Noch besser für den Notfall gerüstet sind sie aber nun.
Früh übt sich ...
... wer Rettungsschwimmer werden will. Unser Bild zeigt die beiden jüngsten Junior-Retter der DLRG Euskirchen, die gerade ihre Prüfungen bestanden haben. Das Abzeichen für die jüngsten Rettungsschwimmer setzt auf das Jugendschwimm-Abzeichen in Gold noch eins drauf.
Wer diese Vorstufe zur Rettungsschwimmausbildung bestehen will muss mindestens 10 Jahre alt und ein richtig fitter Schwimmer sein.
Jungfernfahrt des neuen Motorrettungsbootes
Unser neues Rettungsboot (IRB)
Unser Einsatzleiter René Loben mit Rudi Scheuer von der DLRG-Materiastelle
(rl) Nach einer langen Fahrt zur Materialstelle der DLRG in Bad Nenndorf, konnten wir den ersten Blick auf unser neues Boot werfen. Nach einem leckeren Mittagessen und einem Rundgang durch die Mat-Stelle wurde dann auch schnell der Heimweg, samt des brandneuen Rettungsmittels angetreten.
Nachdem der Motor und die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände montiert waren, konnte auch endlich die Jungfernfahrt stattfinden! Die gesamte Wachmannschaft war begeistert von den Fahreigenschaften des Bootes.



