Presseservice
Hohe Ehrung der DLRG Euskirchen für Erich Bück
Verdienstzeichen der DLRG in Silber für über 30-jährige ehrenamtliche Tätigkeit im Einsatztauchen
Anlässlich der Tagung des Bezirksrates 2010 erhielt Erich Bück eine hohe und zugleich seltene Ehrung der DLRG. Aus den Händen des Bezirksleiters Matthias Wessel wurde ihm das Verdienstzeichen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Silber verliehen. Mit ihm teilen sich nicht mehr als drei Aktive der DLRG im Kreis Euskirchen diese besondere Auszeichnung.
Erich ist seit 1986 ohne Unterbrechung Beauftragter für das Einsatztauchen der DLRG im Kreis Euskirchen. Von 1990 bis 2001 übte er zusätzlich das Amt des stellvertretenden Leiters der DLRG Ortsgruppe Euskirchen aus. Seit 2005 ist er als Einsatzleiter für die Ortsgruppe tätig.
Bereits 1989 erwarb Erich die erste Qualifikation als Tauchlehrer und hat sich seitdem durch zahlreiche Fortbildungen stets auf dem Laufenden in allen Bereichen des Tauchens gehalten. Seit 1997 besitzt er als 'Tauchlehrer 3' die höchste Qualifikation der DLRG im Fachbereich Tauchen und sorgt fleißig durch viele Fortbildungen für den Erhalt dieser wertvollen Lizenz.
Als tragende Stütze der DLRG im Kreis Euskirchen in allen Belangen des Tauchens hat Erich Bück die strengen Bedingungen der DLRG-Ehrungsordnung mit Leichtigkeit erfüllt und wurde folgerichtig von der DLRG Bezirk Kreis Euskirchen für seine herausragenden Verdienste ausgezeichnet.
Hoher Besuch im Schwimmbad der Max-Ernst-Schule
Der Nikolaus überzeugte sich von der guten Schwimmausbildung der Kinder bei der DLRG.
Auf seiner großen Rundreise hat der Nikolaus auch einen Stopp bei den Schwimmkursen der DLRG in Euskirchen gemacht. Als Schutzpatron der Seefahrt war er ganz besonders daran interessiert, wie die Kinder im Bad der Max-Ernst-Schule das Schwimmen erlernen. Nachdem er sich ein Bild von der Fähigkeiten der Kleinsten und Fortgeschrittenen gemacht hatte, gab's eine kleine Süßigkeit vom heiligen Mann zur Belohnung.
Rettungsschwimmer im Schwimmbad Vogelsang ausgebildet
17 Teilnehmer konnten im November im Schwimmbad Vogelsang ihre Urkunden in Empfang nehmen.
Nachdem dort auch schon Ende 2009 einzelne Rettungsschwimmer ausgebildet wurden, unterhält die DLRG Kreis Euskirchen seit Ende der Sommerferien 2010 nun einen Ausbildungsstützpunkt. Herbert Gehlen war im Sommer durch die DLRG Kreis Euskirchen mit der Ausbildung von Rettungsschwimmern beauftragt worden - ein Angebot, das von vielen Teilnehmern, die größtenteils aus Schleiden, Gemünd und dem benachbarten Simmerath kamen, gerne angenommen wird. Der Folge-Kurs findet aktuell bereits statt.
Das Schwimmbad gehört zur ehemaligen NS-"Ordensburg" Vogelsang, die als Schulungsstätte der NSDAP angelegt wurde. Nach dem zweiten Weltkrieg diente sie zunächst den britischen, dann den belgischen Streitkräften bis 2005 als Truppenübungsplatz. Das Schwimmbad wurde seitdem durch den Schwimm- und Sportverein Vogelsang aufwendig restauriert und ist seit dem Sommer 2009 wieder öffentlich zugänglich.
Erfolgreiche Alarmübung
Am ersten Oktoberwochende traten sowohl der Boots- als auch der Tauchtrupp der DLRG Kreis Euskirchen in Düsseldorf zur Kontrolle durch die Bezirksregierung Köln an.
Hierbei konnten unsere Helfer trotz ihrer vergleichsweise langen Anfahrt die Frist von sechs Stunden, innerhalb derer sie nach der Alarmierung in Düsseldorf bereitstehen mussten, sogar deutlich unterbieten. Alarmiert waren dabei nicht nur die Wasserrettungszüge des Regierungsbezirks Köln sondern auch die aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf, so dass am Samstagmorgen ganze sieben Wasserrettungszüge in Düsseldorf bereit standen. Neben 63 Fahrzeugen und über 300 Helfern waren so auch 42 Boote einsatzbereit.
Die aktuellen Hochwassersituationen in Ostdeutschland aber auch die Überschwemmungen im Norden Westfalens im Sommer dieses Jahres machen die Vorbereitung auf diese Einsatzlagen immer wichtiger. Wie auch das Innenministerium Nordrhein-Westfalens erklärt, werden insbesondere Hochwasserlagen und anhaltende Überschwemmungen in Umfang, Intensität und Häufigkeit zunehmen. Die DLRG Nordrhein hat wieder gezeigt, dass sie mit gut ausgebildetem Personal in der Lage ist, schnell zu helfen.
DLRG und Malteser sichern Veranstaltung im Tagebau Inden ab
"Laufen, aber härter"
... so der Name der Veranstaltung, bei der die DLRG Kreis Euskirchen am vergangenen Wochenende den Sanitätsdienst der Malteser aus Eschweiler mit vier Sanitätern und einem Truppführer unterstützte. Zahlreiche Helfer von DLRG und Maltesern waren notwendig, um die rund 16 Kilometer lange Strecke kreuz und quer durch den Tagebau Inden abzusichern.
Über 700 Teilnehmer
Sportler aus ganz Deutschland bewältigten die mit Hindernissen gespickte Strecke. Beginnend bei einfachen Heuballen über Wasserbecken, die von der DLRG aus Düren mit Tauchern abgesichert wurden, bis hin zu einigen Metern hohen Kletterwänden war für die Teilnehmer am Sonntagmittag einiges aufgebaut worden. Schwerere Zwischenfälle blieben, trotz des schweren Parcours, glücklicherweise sowohl den Teilnehmern als auch den Helfern erspart.
Großveranstaltung abgesichert
Drei Motorrettungsboot im Einsatz
Auch in diesem Jahr stand für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der DLRG im Bezirk Kreis Euskirchen wieder die Absicherung des Zülpicher Triathlons am Wassersportsee auf dem Programm.
Um die Sicherheit am Wasser zu gewährleisten, waren in diesem Jahr 3 Motorrettungsboote im Einsatz. Jeweils besetzt mit einem Bootsführer einem Bootsgast und 2 Einsatztauchern konnte diese Aufgabe ohne Zwischenfälle abgewickelt werden. Dies auch dank der Hilfe der Kameraden des DLRG Bezirk Kreis Düren die uns mit gleich 2 Booten unterstützten.
In diesem Jahr wurde auch erstmals die Absicherung der Radstrecke übernommen. Trotz erschwerter Bedingungen durch aufziehende Unwetter machten auch hier die 15 ehrenamtlichen Helfer auf der Radstrecke einen tollen Job. Und der ein oder andere freute sich nach all dem Regen auch auf eine schöne Tasse Kaffee.
Landeskindertreffen 2010
Kids sind aktiv - Olympia - Die Welt in Bewegung
Das war das Motto des diesjährigen Landeskindertreffens bei uns in Euskirchen in der Marienschule.
Auch in diesem Jahr war die Abschlussveranstaltung wieder der Höhepunkt des gesamten Wochenendes. Nach einem grandiosen Einmarsch in die Arena, an dem auch unsere V.I.P.s teilnahmen, durfte der Kindermoderator Jean-Luc einige Fragen der Kinder an den Bürgermeister der Stadt stellen. Wichtig war dabei besonders die Frage, wann ein Euskirchener Hallenbad wieder seine Tore fürs Training öffnen wird. Alles in Allem war es ein sehr abwechslungsreiches Programm.
Alle zwei Jahre findet ein solches Landeskindertreffen der DLRG-Jugend in Nordrhein statt. Alle DLRG-Mitglieder aus Nordrhein im Alter von 8 bis 12 Jahren sind zu der viertätigen Veranstaltung eingeladen, bei der sie nach Lust und Laune spannende Abenteuer erleben und interessante Themen erforschen können.
Sieben neue Sanitäter legten mit Erfolg ihre Prüfung ab
Die Kandidaten mussten ihre Kenntnisse in Theorie und Praxis am Zülpicher Wassersportsee unter Beweis stellen. Die Prüfungen standen zum ersten Mal vollständig unter der Leitung der DLRG.
Zu Beginn des Tages war ein umfangreicher Test mit Fragen aus der Rettungsmedizin zu absolvieren. Im Anschluss mussten alle Prüflinge ihre Fähigkeiten und Kenntnisse der Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) unter Beweis stellen. Jeder von ihnen wurde einzeln und im Zweierteam geprüft.
Hier war auch der fachgerechte Umgang mit einem Defibrillator (AED) sowie mit einer Beatmungseinheit zu zeigen. Insbesondere die zunehmenden Aktivitäten im Sporttauchen machen den Einsatz von medizinischem Sauerstoff an den Seen des Kreises erforderlich.
Nach einer kurzen Mittagspause ging es in acht nachgestellten Unfallszenarien für die angehenden Sanitäter darum, ihr theoretisches Wissen in der Praxis anzuwenden. Drei Verletztendarsteller sorgten dabei für eine sehr realistische Simulation der Fälle. So mussten die Helfer beispielsweise eine schwere Armverletzung, die sich ein "Unfallopfer" bei Reparaturen an seinem Boot zugezogen hatte, versorgen. Zu allem Überfluss erlitt dieser Patient im Laufe der Übung noch einen täuschend echt gespielten Herzinfarkt.
Nicht nur Wissen sondern auch Übersicht und Ruhe waren gefragt.
Gerade in Fällen, in denen nicht nur eine einzelne Verletzung zu behandeln ist, wird nicht nur das medizinische Wissen der Helfer unter Beweis gestellt. Das richtige und besonnene Handeln unter teilweise großem Stress ist Voraussetzung für das Bestehen einer so anspruchsvollen Prüfung. Die körperliche Belastung beim Tragen eines Patienten in die Sanitätsstation sorgte dann auch für eine gehörige körperliche Beanspruchung der Rettungsschwimmer. Am Ende der Prüfung wusste jeder, was er getan hatte und auch Tage später klagten einige über Muskelkater.
Zum Abchluss des Tages konnten ihre Urkunde empfangen: David Heister, Elke Jockenhövel, Sandra Schümmer, Christian Heister, Christine Doerfeld, Dominik Nelles und Marco Lambertz.
Zweite Bezirksmeisterschaften im Rettungsschwimmen ausgetragen
Teilnehmer aus allen vier Ortsgruppen der DLRG Kreis Euskirchen traten am 14. März an, um die besten Rettungsschwimmer im Kreis Euskirchen zu finden.
Kurz vor Frühlingsbeginn stellte der Lebensretternachwuchs seine Stärke unter Beweis. Mit über 40 Teilnehmern starteten in diesem Jahr mehr Teilnehmer als bei der Premiere im letzten Jahr. Einige der älteren Teilnehmer finden sich schon jetzt im Sommer an den Seen im Kreis Euskirchen, um ihre Sportlichkeit für andere Menschen einzusetzen. Andere helfen schon bei der Ausbildung anderer Schwimmer und Rettungsschwimmer. Viele der jüngeren werden folgen. Die Sieger werden am 7. und 8. Mai im Bonner Frankenbad zu den Landesverbandsmeisterschaften antreten, um den Kreis Euskirchen im Kreise der besten Rettungsschwimmer Nordrheins zu vertreten.
Die Ortsgruppe Kall sicherte sich drei erste Plätze. In der Altersklasse 13/14 waren sowohl Jenny Gehlen als auch Sven Löhr erfolgreich. In der Altersklasse 15/16 siegte Niclas Schumacher. Die Ortsgruppe Mechernich stellte nur eine Siegerin. Sina Schridde verwies in der Altersklasse 12 die zahlreiche Konkurrenz nach 50 m Hindernisschwimmen, 50 kombiniertem Schwimmen und 50 m Flossenschwimen mit über 2.000 Punkten dafür umso deutlicher auf die Plätze. Mit ihrer Staffel war sie ebenfalls erfolgreich und sicherte auch da für ihre Altersklasse den ersten Platz. Aus der Ortsgruppe Euskirchen war Deniz Kloster in der Altersklasse 12 erfolgreich. Paula Zeiler konnte sich nach einem spannendem Wettkampf mit einem denkbar knappem Vorsprung in der Altersklasse 15/16 durchsetzen. Die Sieger in den Alterklassen 17/18 und der offenen Altersklasse mussten 200 m Hindernisschwimmen hinter sich bringen und eine ca. 45 kg schwere Puppe durch das Wasser schleppen, um sich die Urkunde als Bezirksmeister abholen zu dürfen. Hier siegten Berenike Dederichs und Verena Broich aus Bad Münstereifel.
Erfolgreiche Prüfung der neuen Rettungsschwimmer
Die jüngste Prüfung der neuen Euskirchener Rettungsschwimmer fand wieder in der Eifel-Therme-Zikkurat statt.
Im Februar konnte die Ausbildung der neuen Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer der DLRG Euskirchen abgeschlossen werden. Nach erfolgreicher praktischer Ausbildung im Schwimmen und Retten war die im wahrsten Sinn des Wortes "trockene" Theorie an der Reihe. Je nach angestrebten Abzeichen mussten in der Prüfung bis zu 40 Aufgaben aus der Theorie rund um die Wasserrettung gelöst werden. Es galt, unterschiedliche Fragen aus Medizin und Rettungswesen zu beantworten.
Die Ausbildung von Rettungsschwimmern ist kostenintensiv.
Helfen Sie uns durch Ihre Spende!
Näher Informationen gibt's hier.
DLRG-Rettungsschwimmer müssen Kenntnisse nachweisen, die über die elementare Erste Hilfe hinausgehen. Auf diese Weise sind die frisch gebackenen Lebensretter nicht nur in der Lage, einen Menschen aus Wassergefahr ans Ufer zu bringen, sondern beherrschen auch die notwendigen medizinischen Kenntnisse, um kompetente Erstversorgung zu leisten.
Alle neuen Rettungsschwimmer sind jetzt - theoretisch und praktisch - gut für die Rettung von Menschen aus Wassernot vorbereitet.
34. Tauchertaufe auf der Steinbachtalsperre
Zum 34. Mal führte die DLRG Euskirchen ihre traditionelle Tauchertaufe durch.
Auch in diesem Jahr konnte Neptun, Alias Bezirkstauchwart Erich Bück, wieder eine Taufe auf dem Eis vornehmen. Die Täuflinge mussten durch einen Schnorchel Sekt schlucken bzw. ausblasen. Doch soweit kommt es meist gar nicht, weil Sekt anders als Wasser nun mal kräftig prickelt und sprudelt - ein Verschlucker ist fast vorprogrammiert.
Sie haben einen fast 2-jährigen Weg der Ausbildung vor sich. Dabei werden verschiedene praktische und theoretische Prüfungen im Schnorchel- und Einsatztauchen abgelegt. Im Prüfungsteil Einsatztauchen werden Unterwasserarbeiten z.B. mit einem Hebesack oder das Herstellen von Schraubverbindungen z. B. an Rohrflanschen, Knotenkunde, Leinenführung und natürlich Rettungsübungen abverlangt. Ebenso zum Pflichtprogramm gehören Nachttauchgänge und, wenn vorhanden, Tauchgänge unter Eis.
Der Bezirk Kreis Euskirchen verfügt in seinen Ortsgruppen Euskirchen und Kall zur Zeit über 32 einsatzfähige Einsatztaucher. Diese werden intern von den Tauchlehrern Erich Bück, Gerd Huth und Christoph Höhner ausgebildet.
Seit diesem Jahr hat die DLRG Bezirk Kreis Euskirchen auch die Zugehörigkeit zum Katastrophenschutz erreicht. Dort ist sie mit einem Bootstrupp unter Führung von René Loben und einem Tauchtrupp unter Führung von Jürgen Manheller vertreten.
Daher ist die DLRG auf Spenden und Sponsoren dringend angewiesen.
Näher Informationen finden sie hier.
Beide streben noch in diesem Jahr die Ausbildung zum Gruppenführer im Katastrophenschutz an. Die dafür benötigte Ausrüstung ist kostenintensiv und kann durch ehrenamtliche Tätigkeit allein nicht getragen werden.



